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1.Umwelt.JugendNetzwerkTag


Schöpfung - Verantwortung - Leben

Fünf SchülerInnen des GRG Geringergasse waren beim 1.Umwelt.JugendNetzwerkTag in Kärnten und erlebten ereignisreiche Workshops.

Am Mittwoch, 21. September 2016, machten sich fünf Schülerinnen und Schüler der 4.B-Klasse auf den Weg nach Kärnten, um am 1. UmweltJugendNetzwerkTreffen teilzunehmen. Da dieses am Donnerstag schon morgens begann, fuhren wir am Vortag gemeinsam mit den Schülerinnen der privaten NMS Zwettl nach Kärnten und die SchülerInnen lernten sich bereits auf der Fahrt kennen.

Nach einer lustigen Fahrt erreichten wir Klagenfurt und besichtigten Minimundus, die „Kleine Welt am Wörthersee“. Fotos von unserer „Weltreise“ finden Sie in der Fotogalerie.

Der UmweltJugendNetzwerkTag fand in St. Georgen am Längsee statt, wo wir auf Einladung von Bischof Dr. Alois Schwarz, dem Diözesanbischof von Klagenfurt, ein wunderbares Abendessen zu uns nahmen. Mit einem Nachtspaziergang klang unser Tag friedlich aus. 

Der Umwelttag begann am Donnerstag mit der Eröffnungsfeier um 9.00 Uhr. Bischof Alois Schwarz und der Kärntner Superintendent Mag. Manfred Sauer begrüßten alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler im Festsaal des ehemaligen Stiftes. Die Idee für diesen Tag stammte von fünf SchülerInnen eines Villacher Gymnasiums: „Wir können so nicht weitertun, die Ressourcen verschwenden und die Natur ausbeuten“, hatten sie erklärt. Zwei Mädchen präsentierten ein selbst komponiertes Lied zum Thema.

Ein Vortrag zum Klimawandel brachte den TeilnehmerInnen das Thema nahe. Beeindruckt waren die Jugendlichen von der Präsentation, wie durch die Erderwärmung ein Kärntner Gletscher im Mölltal in den letzten 20 Jahren fast zur Gänze weggeschmolzen ist. Die Schülerinnen aus Zwettl präsentieren einen Tanz auf Stelzen, der zeigen sollte, wie wichtig Bäume für alle sind und was jede und jeder zum Umweltschutz tun könne.

Nach einer Stärkung mit frischen Obstsäften und kleinen Imbissen standen drei Workshops zur Wahl: Wir fuhren in einem E-Auto mit und probierten Segway-Fahren. „Das E-Auto fand ich cool, es ist umweltfreundlich, sehr leise und ein voll gutes Auto“, betonte Jenny danach.

Im zweiten Workshop lernten wir ĂĽber die Lebensbedingungen von Kindern in Peru. 

Der dritte Workshop, geleitet von Ernst Sandriesser und einem FlĂĽchtling aus Syrien, zeigte auf, wie viele Menschen aus KlimagrĂĽnden flĂĽchten mĂĽssen  - und wie viele es noch werden - und erfuhren die Geschichte von FlĂĽchtlingen. Das beeindruckte Alina: „Das Gespräch ĂĽber FlĂĽchtlinge war sehr interessant. Wir erfuhren, wie es ihnen wirklich geht.“

Danach lernten wir anhand von Spielen, wie viele Arme und wie wenige Reiche es auf der Welt gibt. Dies wurde uns dann noch anhand des Mittagsessens deutlich vor Augen gefĂĽhrt: Im gesamten Speisesaal gab es nur einen schön gedeckten Tisch, an dem köstliches Essen - Schweinsmedaillons mit Beilagen - serviert wurde. Dann gab es drei Tische, an denen Reisfleisch in SchĂĽsseln serviert wurde und man konnte sich selbst bedienen. Die größte Anzahl an Tischen war fĂĽr die "Armen" gerichtet. Jede und Jeder wurde nach dem Zufallsprinzip einer der drei Gruppen zugeteilt. Am Tisch der Armen konnten sich die SchĂĽlerInnen GemĂĽsereis in einfachen SchĂĽsseln holen. Manuels Meinung dazu: “Ich war voll sauer wegen des Essens! Wieso bekommen die so viel und ich kein Fleisch?“ Wir durften uns aber dann doch vom Reisfleisch holen und es gab auch genĂĽgend GemĂĽsereis, und als Nachspeise gab es Kaiserschmarren fĂĽr alle. 

In den Gruppen danach überlegten wir, was wir für unsere Umwelt besser machen können und welche konkreten Maßnahmen wir setzen können.
Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Klosterkirche, der von Superintendent Sauer und Bischof Schwarz geleitet wurde, klang dieser Tag aus.

Wir erhielten noch ein Zertifikat, ein Buch und einen Umweltpass zur Weiterarbeit.

Alles in Allem war es ein gelungener Umweltgipfel für die Jugendlichen. Obwohl Manuel wegen des Essens sauer war, zog er eine positive Bilanz: "Wir erhielten viele Informationen, der Workshop über die Asylanten war sehr interessant und das E-Auto und das Segway waren cool. Und die Rückfahrt mit dem Bus zurück war cool – die vielen Gespräche mit den Zwettler Mädchen.“

Auch Raphael war begeistert: „Der Abendspaziergang war super, die Zimmerparty cool. Der Umweltgipfel war sehr informativ.“

Am Tag der offenen Tür präsentieren wir einige unsere geplanten Aktivitäten und erzählen gerne über unsere Erfahrungen und Erlebnisse.

Bericht: Doris Radlmair

 
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